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Denia

Die spanische Stadt Denia ist ein wahres Idyll, welches im Norden der Costa Blanca zwischen Alicante und Valencia liegt. Mit einem milden Mittelmeerklima, freundlichen Einwohnern und den insgesamt 20km langen Stränden lockt es alljährlich Tausende Touristen zu sich. Denia wird aufgrund seiner geografischen Lage oft auch als "Tor zur Costa Blanca" bezeichnet. In der Stadt wohnen auf einer Fläche von 66,2 km² knapp 45.000 Einwohner.


Ein Blick in die Vergangenheit

Dianium, wie die Stadt im ersten Jahrhundert v. Chr. von den Römern genannt wurde, hat eine lange und ereignisreiche Geschichte. So war sie zu Anfang ein Flottenstützpunkt der Römer und später ein Munizipium, also eine von Rom abhängige Stadt. Im 6 und 7 Jahrhundert herrschten die Westgoten in Denia, wurden jedoch schon im 8. Jahrhundert von den Mauren vertrieben. Denia wurde im 9. Jahrhundert die Hauptstadt Taifa`s, welches sich über die heutige Marina Alta nach Alicante, sowie einem Teil der Region Murcia und den Balearen ziehen würde. 1244 wurde Denia unter König Jaime I zurückerobert und bildete nun eine militärische Festung und Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft. Später wurde sie zur Markgrafschaft erhoben und bekam im Jahre 1612 den Stadttitel verliehen. Durch die Napoleonischen Kriege und die spanischen Erbfolgekriege verlor sie im 18. Jahrhundert an Bedeutung. Erst durch die Herstellung von Rosinen im 19. Jahrhundert erblühte die Stadt erneut und konnte in den Jahren zwischen 1860 und 1900 ihre Bevölkerungszahl fast verdoppeln. Wegen einer Krise im Rosinenhandel wurden die Einwohner Anfang des 20. Jahrhunderts gezwungen ihren Unterhalt mit dem Anbau von Zitrusfrüchten und der Herstellung von Blechspielzeug zu erwirtschaften. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts boomt in Denia der Tourismus und die führenden Wirtschaftszweige sind nun Dienstleistungsunternehmen.


Kultur und Sehenswürdigkeiten im "Tor zur Costa Blanca"


Im Umkreis der Stadt befinden sich viele römische, maurische und spanische Ruinen. Die Burg Castillo de Dénia ist dabei das Wahrzeichen der Stadt. Hier befindet sich im ehemaligen Gouverneurspalast das archäologische Museum, welches einen guten Überblick von den Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bietet. Im ethnologischen Museum sind vielfältige Exponate aus dem 19. Jahrhundert zu bestaunen und im Spielzeugmuseum werden Spielsachen aus den Jahren 1904 bis 1960 gezeigt. Die Kirche Maria Himmelfahrt, ein Barockbau aus dem 18. Jahrhundert und die Kirche des Hl. Antonius (17. Jahrhundert) sind ebenfalls sehr sehenswert. Nachdem man sich gemütlich die alten Bauwerke angesehen hat, kann man auf der Prachtstraße Margues de Campo seinen Einkaufbummel erledigen oder in einem der über 300 erstklassigen Restaurants, Cafeterias und Bars, entspannen.

 

Mit dem Quique Dacosta hat die Stadt sogar eines der 40 besten Restaurants der Welt. Das malerische und direkt am Hafen gelegene Fischerviertel Baix la Mar, bietet allerlei typische Gerichte aus der Region. Denias Delikatesse ist die gekochte, rote Garnele, dazu wird auf Wunsch ein Most aus Traubensaft und Rosinen gereicht. Weitere beliebte Gerichte sind zum Beispiel der Meeresschmortopf, Aioli (eine kalte Creme aus Olivenöl und Knoblauch) oder Llandeta, ein Fischgericht mit Kartoffeln. Das Naturschutzgebiet Montgó lässt Touristen einen Blick in die Flora und Fauna Spaniens erhaschen und die Strände gehören zu den saubersten der Welt und sind sogar zertifiziert. Ein bekanntes, alljährlich stattfindendes Spektakel ist der Stierkampf Bous a la Mar. Ab August bis in den Dezember hinein finden allerlei weitere Feste in Denia statt.

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